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Was sind die sogenannten Probleme mit unseren Haustieren?Probleme haben im Prinzip nur wir Menschen mit diesem oder jenem Verhalten unserer Katzen oder Hunde. Das Tier selbst hat meistens keine Schwierigkeiten damit (mit einigen Ausnahmen natürlich). Denn zunächst müssen Tierpsychologen ersteinmal feststellen ob es sich bei den Problemen mit Hunden oder Katzen um eine wirkliche Verhaltensstörung handelt (das würde bedeuten, ein Verhalten was nicht arttypisch ist und was letztendlich dem Tier Schaden könnte) oder ob das Problem mit Hund oder Katze ein ganz normales, also arttypisches, Verhalten ist, was allerdings in bestimmten Situationen unangebracht ist. Außerdem empfindet
jeder Katzen- oder Hundehalter dieses oder jenes Problem anders.
Um mal ein kleines Beispiel zu nennen: an der Leine ziehen ist für
die meisten Hundebesitzer ein Problem und anstrengend (was verständlich
ist). Wie sieht es aber mit Hunden aus, die vermisste Personen in Wald
und Flur aufspüren müssen? Sie SOLLEN an der Leine ziehen, um
dem Hundeführer den richtigen Weg zu zeigen! Wie steht es bei den
Katzen? Z.B. beklagt sich die Hausfrau darüber, dass ihre Miezi ständig
Mäuse tötet und sie teilweise nach Hause schleppt - der Bauer
hingegen freut sich riesig über den fleißigen Helfer...Sie
sehen also, dass es Probleme im eigentlichen Sinne nicht gibt.
Es gibt nur erwünschtes und unerwünschtes Verhalten seitens
der Tierhalter.
Das ist nur eine kleine Übersicht, aber der eine oder andere von Ihnen hat bestimmt schon "sein" Problem entdeckt. Normaler Weise kann man auch nicht einfach pauschal z.B. "Aggressives Verhalten gegenüber Menschen" schreiben, da sich dort auch wiederum verschiedene Aggressionsformen dahinter "verstecken" können. Daher ist es auch meine Philosophie jeden Hund oder jede Katze mit ihren Problemen individuell zu betrachten. Denn jedes Lebewesen ist einzigartig! Ist die Kastration
bei einem Hund mit Aggressionsproblemen eine Problemlösung?
Jein. Nicht jede Form der Aggression ist durch kastrieren korrigierbar.
Bei Aggressivität durch hormonelle Einflüsse kann sie jedoch
hilfreich sein und die Probleme abschwächen. Als Beispiel
sei hier die Hündin genannt, die NUR während der Läufigkeit
und der Scheinschwangerschaft extrem aggressiv gegenüber anderen
Hunden ist jedoch außerhalb dieser Zeiten freundlich mit Artgenossen
umgeht. Bei Rüden gibt es auch solche Sonderfälle. |
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